Sonne satt, Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und die Aussicht auf eine erfrischende Einheit im See: Der Sommer zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner heißesten Seite. Für viele Triathletinnen und Triathleten gibt es jetzt kaum etwas Schöneres, als ins Freiwasser einzutauchen, dem Alltag zu entfliehen und die besondere Freiheit des Open-Water-Schwimmens zu genießen.
Damit der Sprung ins kühle Nass auch bei hochsommerlichen Temperaturen ein sicheres Vergnügen bleibt, lohnt es sich jedoch, einige wichtige Punkte zu beachten. Denn offene Gewässer unterscheiden sich deutlich vom vertrauten Schwimmbad – Strömungen, eingeschränkte Sicht, Boots-/Paddelverkehr oder unerwartete körperliche Reaktionen können schnell zur Herausforderung werden.
In unserem Freiwasser-Special zeigen wir dir, worauf du beim Schwimmen in Seen und offenen Gewässern achten solltest, wie du Risiken minimierst und mit der richtigen Ausrüstung noch sicherer unterwegs bist. Von Schwimmbojen über spezielle Freiwasser-Schwimmbrillen bis hin zu praktischem Zubehör – hier findest du alles für unbeschwerte und sichere Open-Water-Abenteuer.
Genieße den Sommer. Genieße das Wasser. Aber vor allem: Schwimme sicher.
Die 5 wichtigsten Tipps
- Für das sichere Schwimmen im offenen Gewässer -
Foto: triathlon.de
1. Niemals allein schwimmen
Schwimme nach Möglichkeit immer mit Trainingspartnern oder informiere zumindest jemanden darüber, wo und wie lange du im Wasser sein wirst. Im Notfall kann schnelle Hilfe entscheidend sein.
2. Sichtbarkeit erhöhen - mit Schwimmboje und auffälliger Badekappe
Boote, SUPs oder andere Wassersportler erkennen Schwimmer oft erst sehr spät. Eine gut sichtbare Schwimmboje und eine farbige Badekappe erhöhen deine Sicherheit erheblich.
3. Langsam an die Wassertemperatur gewöhnen
Auch an heißen Tagen können Seen überraschend kühl sein. Gehe langsam ins Wasser und beginne die Einheit ruhig. So vermeidest du Kälteschocks, Kreislaufprobleme oder Atemnot.
4. Strecke und Bedingungen vorher prüfen
Informiere dich vor dem Schwimmen über Wassertiefe, Ein- und Ausstiegsstellen, mögliche Strömungen, Schiffsverkehr sowie Wetter- und Windverhältnisse. Unbekannte Gewässer sollten niemals unvorbereitet geschwommen werden.
5. Auf den eigenen Körper hören
Hohe Außentemperaturen, intensive (Vor-)Belastung und lange Schwimmeinheiten können den Kreislauf stark beanspruchen. Bei Schwindel, Übelkeit, Krämpfen oder Unwohlsein solltest du die Einheit sofort beenden und das Wasser verlassen.
Die wichtigsten Ausrüstungs-Tipps
Schwimmbojen, Schwimmbrillen, Zubehör
Foto: triathlon.de
1. Ohne Schwimmboje geht's nicht
Eine Schwimmboje gehört zur wichtigsten Sicherheitsausrüstung im Freiwasser. Sie macht dich für Boote, SUPs und andere Wassersportler deutlich besser sichtbar und bietet im Notfall zusätzlichen Auftrieb.
2. Die richtige Schwimmbrille wählen
Im Freiwasser sind die Lichtverhältnisse ständig im Wandel. Verspiegelte oder getönte Gläser schützen bei starker Sonneneinstrahlung, während helle oder klare Gläser bei bedecktem Himmel und schlechten Sichtverhältnissen Vorteile bieten. Wichtig ist vor allem ein perfekter Sitz ohne Druckstellen oder Wassereintritt.
3. Auffällige Badekappe tragen
Leuchtende Farben wie Orange, Gelb oder Pink erhöhen deine Sichtbarkeit erheblich – besonders bei Wellengang oder in stark frequentierten Gewässern. Viele erfahrene Open-Water-Schwimmer setzen sogar auf zwei Badekappen: eine für zusätzlichen Wärmeschutz und eine auffällige Signalfarbe.
4. Gegen Scheuerstellen vorsorgen
Längere Freiwassereinheiten können schnell zu Reibungen an Hals, Achseln oder unter den Armen führen. Spezielle Anti-Chafing-Produkte oder Hautschutzcremes sorgen dafür, dass du dich voll auf dein Schwimmen konzentrieren kannst.
5. Sicherheit beginnt schon vor dem Einstieg
Nimm für längere Einheiten ausreichend Flüssigkeit mit und schütze dich an sonnigen Tagen mit wasserfester Sonnencreme. Gerade bei Temperaturen deutlich über 30 Grad sind Sonnenschutz und eine gute Hydration unverzichtbar.



















